Kleiner Katzenratgeber #4: Gefahren in der Umgebung


Um potentielle Gefahren für Katzen zu erkennen, sollte man das Umfeld aus deren Sicht betrachten.

Viele wissen es nicht, daher nennen wir es an erster Stelle: Halsbänder.
Halsbänder sind eine Gefahr für Katzen. Insbesondere für Freigänger. Halsbänder bieten entgegen vieler Gerüchte keinen Schutz vor Diebstahl. Man kann Katzen chippen und tätowieren lassen. Sollten Katzen mal entlaufen sein, kann man so beim Tierarzt oder im Tierheim den Halter ermitteln. Hier ein informativer Link vom Tierheim Gütersloh mit aussagekräftigem (!) Bildmaterial: http://www.tierheim-guetersloh.de/335.html

In einer vollen Badewanne können Katzen ertrinken!

Chemikalien und Medikamente sollten katzensicher aufbewahrt werden. Putzmittel, Farben, Verdünner, Aspirin usw. müssen für Katzen unerreichbar sein. Es besteht Vergiftungsgefahr! Aspirin ist tödlich für Katzen! Auch einige unserer Lebensmittel wie zum Beispiel Trauben, Schnittlauch oder Schokolade schaden Katzen.

Stromkabel und Steckdosen möglichst abdecken. Besonders junge Kätzchen knabbern gerne an Kabeln. Es besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags!

Katzen dürfen während des Kochens nicht unbeaufsichtigt in der Küche bleiben. Es besteht Verbrennungsgefahr auf der Herdplatte!

Fenster unbedingt mit Schutzgittern oder Kippschutz sichern, da Katzen sich einklemmen und dabei sterben können!

Kleinteile (Haargummis, Haarklammern, Büroklammern, usw.) genau wie Chemikalien und Medikamente unter Verschluss halten! Es besteht Erstickungsgefahr!

Giftige Zimmerpflanzen und Kakteen entfernen. Es besteht Vergiftungs- und Verletzungsgefahr. Einige Beispiele: Weihnachtsstern, Amaryllis, Orchidee, Osterglocke. Nähere Informationen dazu findet man zum Beispiel unter http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Katzen/katzen.html

http://www.geliebte-katze.de/fileadmin/daten/gk/neue_Dateien/Pflanzenliste.pdf

Plastiktüten sind ebenfalls unter Verschluss zu halten. Es besteht Erstickungsgefahr!

Kleiner Katzenratgeber #5: Selbstgebaute Katzenvoliere-einfach klasse!


Meine Freunde in Kroatien können ihre Katzen nicht frei in der Stadt laufen lassen. Es ist zu gefährlich. Sie haben sich eine super Alternative einfallen lassen. Das Leben ist nicht perfekt, aber man kann es immer ein bisschen besser machen, auch für die Tiere.



Tod durch blauen Rauch


Auch Haustiere sind durch Passivrauchen gefährdet. Katzen mit qualmenden Dosenöffnern werden sehr oft Opfer der Nikotinsucht ihrer Besitzer. Die Rauchbelastung kann Lymphknotenkrebs verursachen. Die Stubentiger nehmen den Rauch nicht nur über die Lunge auf, sondern auch bei der Fellpflege, wenn sie die Rauchpartikel vom Fell lecken. Innerhalb eines Jahres führt dieser Krebs zum Tod. Bislang waren Forscher davon ausgegangen, dass die Hauptursache für das Lymphom das feline Leukämievirus (fe LV) sei. Das Passivrauchen zählt also zu den mit am häufigsten vorkommenden Todesursachen der Vierbeiner.

( Our cats 9/2002)

Vielleicht dient diese Erkenntnis ja dazu, sein Tier nicht dem Qualm auzusetzen.

B. Jax

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