Zum Jahreswechsel


Der Förderverein wünscht allen Menschen, die uns durch Mitgliedschaft, Spenden und aktive Hilfen im Tierschutzjahr 2019 unterstützt haben,

Frohe Weihnachten und ein gesundes 2020.

Die Weihnachtszeit ist die Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, das mit Höhen und Tiefen, Erfolg und Misserfolg sowie einigen Überraschungen im Flug verging.

Auch unser Tierschutzjahr hat Freud und Leid gesehen; die Aktivisten waren non-stopp im Dauereinsatz für Notfalltiere. Am Ende eines jeden Jahres heißt es wieder  Atemholen  für ein neues Jahr.

Der Winter ist die härteste Zeit im Tierschutz. Eisige Temperaturen rauben den Tieren, die draußen überleben müssen, die Kraft, Beute zu suchen. Ohne die Hilfe von vielen Aktiven müssten freilebende Katzen und andere Wildtiere verhungern. Nicht nur Menschen, die für uns ihren Dienst versehen, sondern auch alle Menschen, die für unsere Mitlebewesen - den Tieren -  in Tierheimen und Auffangstationen oder durch ihre Tierschutzarbeit unentgeltlich viele Stunden ihrer Freizeit das gesamte Jahr hindurch opfern, sind für mich Helden.

Mit diesem Weihnachtsgruß verbinde ich meinen Dank an alle "Helden des Alltags" für ihren Einsatz. Zum Jahreswechsel wünsche ich Stille, für den Blick nach innen und nach vorne; Innehalten zum Erneuern aller Kräfte und Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Danke für Ihre treue Vereinsunterstützung

Birgitta Jax



Der Neujahrstraum


Das Jahr sich nun zum Ende neigt,

Träume gehen schlafen.


Doch jeder Traum, der ist und war,

und dem wir Raum im Herzen geben, 

wird aufersteh`n im Neuen Jahr,

erwacht zu neuem Leben.


Ich träum mir eine Welt,

in der die Liebe lebt.


In der sich das Lächeln der Blumen

in den Gesichtern der Menschen wiederspiegelt

und jeder Tautropfen ein Zeichen ist,

dass der Eisblock,

in dem viele Menschen gefangen sind,

am Schmilzen ist.


(Helga Schäferling)


Silvesterböller - Horror für Haus- und Wildtiere!



Wer heute noch böllert, hat den Zahn der Zeit wohl verpasst. Böllern an Silvester ist in vielerlei Hinsicht kritisch zu bewerten und absolut schädlich - für alle! Daher unser Wunsch an Sie: Bitte verzichten Sie am Silvesterabend auf Raketen und Feuerwerk und unterstützen Sie stattdessen unsere so wichtige Arbeit für mehr Tierrechte. (Deutsches Tierschutzbüro e.V.)


Das Silvesterfeuerwerk, das für uns Menschen Spaß und ein optisches Ereignis darstellt, ist für unsere Tiere der blanke Horror. Wenn die Knallerei plötzlich einsetzt, verkriechen sich viele in die hinterste Ecke, fangen an zu zittern und in ihren Augen spiegelt sich großes Entsetzen. Freigängerkatzen, die sich zum Zeitpunkt des Szenarios noch draußen aufhalten, flüchten in Panik und brauchen tagelang, bis sie zur Normalität zurückfinden. Daher die Bitte, Ihre Tiere wenigstens im Haus zu halten, bis der Spuk vorbei ist.
Aber auch die Wildtiere und Vögel leiden stark unter der Silvester-Knallerei. Sie flüchten dann in großer Panik durch die Gegend, um diesem Radau zu entkommen, wenn gleichzeitig von allen Seiten um Mitternacht das Feuerwerk losprasselt. Viele verunfallen, weil sie plötzlich in den Straßenverkehr geraten. Vögel werden von ihren nächtlichen Ruheplätzen aufgeschreckt und fliegen orientierungslos umher; wenn die Nacht sehr kalt ist, kommen sie jämmerlich zu Tode.
Als Tierfreunde sollten wir uns mal fragen, ob das Silvester-Feuerwerk, das in einen regelrechten Wettbewerb unter Nachbarn ausartet, eigentlich sein muss. Andernfalls sollte es kleiner und kürzer gestaltet werden; trotzdem kann das Neue Jahr mit Spaß und Freude begrüßt werden.
Daher die Bitte an Alle, denen das Wohl der ungeschützten Tiere am Herzen liegt, auf die Knallerei zu verzichten oder zumindest einzuschränken.               
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